Pfingstfahrt 2025 an den Lanker See

ein Bericht von Norman Klöber

06. - 09. Juni 2025 · Seecamping Gläserkoppel (Preetz)

Pfingsten führte uns in diesem Jahr an die Schwentine-Seen rund um Preetz. Basislager war der Campingplatz Seecamping Gläserkoppel, mit Blick auf den Lanker See, die Abendsonne im Gesicht und genügend Platz für lange Tafeln, Tarps und Camper.

Wetterkapriolen? Gern, aber sicher.

Das Wochenende hatte es in sich: Laut Messstation Kiel-Holtenau fielen am Samstag, 07.06., 13,4 mm und am Pfingstsonntag 25,8 mm Regen. Dazu meldete der DWD am Sonntag kräftigen bis stürmischen Wind mit Böen bis etwa Bft 6 bis 7. Dank unserer geschützten Binnenlage blieben wir vom Gröbsten verschont und auch die Gewitter zogen knapp an uns vorbei. Trotz kräftiger Schauer gab es immer wieder sonnige Fenster, die wir konsequent nutzten. Sicherheit ging wie immer vor. Die Touren wurden täglich an Wetter, Gruppe und das Gewässer angepasst.

Samstag: erstes Paddeln und lange Tafel

Nach Anreise und Aufbau startete die erste Ausfahrt über den Lanker See in die Schwentine. Bei Kronsee teilte sich die Gruppe. Ein Teil paddelte gemütlich zurück, die andere Gruppe hing noch ein Stück Fluss an. Pause gab es unter anderem an der Wahlstorfer Mühle, deren Fischbrötchen sich großer Beliebtheit erfreuten. Am Abend riss der Himmel auf. Dem gemeinsamen Buffet an der langen Tafel stand nichts im Weg, und ein wunderschöner Sonnenuntergang am See krönte den Tag. Genau so wünscht man sich Pfingsten.

Sonntag: Böen, Schauer und viele lachende Gesichter

Der windigste Tag führte uns auf geschützte Abschnitte der Schwentine. Zwischen Erlenwurzeln und umgestürzten Stämmen kam echtes „Mangroven-Gefühl“ auf. In Preetz erlebten wir eine charmante Stadtdurchfahrt, unter einem Steg wurde ein Schauer kurz abgewettert. Auf dem See sorgten Wind und kurze Welle für Spaß. Tierisch war es auch: viel Wasser- und Uferwild entlang der Schilfkanten sowie einige Enten, die hofften, unser Pausenbrot zu ergattern.

Montag: Ausklang im Trockenen

Pfingstmontag bescherte uns ein gnädiges Wetterfenster. Zelte und Boote konnten trocken gepackt werden. Eine kleine Runde auf dem Wasser, sowie eine Portion Pommes am Café-Kiosk Strandbad Lanker See waren noch drin, bevor es heimwärts ging.

Was bleibt

Aussichten und Sonnenuntergänge direkt vom Platz, eine abwechslungsreiche Landschaft vom großen See bis zum „Dschungelflüsschen“, eine reiche Vogel- und Uferfauna und vor allem gute Stimmung, trotz und vielleicht auch wegen einiger kräftiger Regenduschen.


Fazit: Eine Pfingstfahrt mit Wind, Regen und vielen glücklichen Gesichtern.

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Pfingstfahrt 2026 an die Gennerbucht

22. - 25. Mai 2026 · Sønderballe Camping (Haderslev, DK)

Etwa 40 Vereinsmitglieder nahmen an der Pfingstfahrt teil. Das Lager wurde auf dem Campingplatz Sonderballe in der Gennerbucht an der dänischen Ostseeküste aufgeschlagen. Übernachtet wurde im Auto, Wohnmobil, Wohnwagen oder im Zelt. Die jüngste Teilnehmerin war Charlotte, vier Monate alt. Auch zwei Hunde, Amsel und Iggi, waren mit angereist.

Der Campingplatz bot der Gruppe viel Platz am Waldesrand, abseits von den anderen Campern. Das Wahrnehmen von Kuckuck, Goldammer, Waldkauz und Fledermäusen zeigte die Naturnähe des Platzes.

Was das Pfingsterlebnis perfekt machte, war das Wetter: angenehme Temperaturen, viel Sonne und zumeist moderater Wind aus West.

Unsere Wanderwartin Luisa leitete die große Gruppe kompetent mit klaren Ansagen: einmal Pfeifen hieß: warten, zweimal Pfeifen: weiterfahren. Am ersten Tag standen zwei Strecken zur Auswahl. Alle verließen die Gennerbucht Richtung Südost, ein Teil der Gruppe machte hinter Loddenhoj Pause, während der andere Teil noch die Insel Barsö umrundete und an der Ostseite der Insel im Lee an einem wunderschönen Strand die Tour unterbrach. Der Rückweg wurde dann wegen des auffrischenden Windes doch noch etwas anstrengend.

Am zweiten Tag war die Djernaesbucht im Norden das Ziel. Unterwegs konnte die Gruppe eine auf einem Stein ruhende Robbe beobachten. Dank Luisas eindeutiger Hinweise blieb ein Mindestabstand zu dem Tier gewahrt. Sonst hätte es leicht passieren können, dass die Robbe fluchtartig den Stein verlassen hätte, denn nur im Wasser schwimmend fühlen sich die Tiere sicher.

Am Samstagabend fanden sich alle zu einer langen Tafel zusammen und jeder steuerte etwas Leckeres zum Büffet bei. Auch beim Camping kann man köstliche Mahlzeiten genießen.

Es war eine besonders gelungene Pfingstfahrt mit einem harmonischen Miteinander von Jung und Alt.

Großen Dank an Luisa!

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SKC Kino-Abend

08. Februar 2026 · Bootshaus

Am 8. Februar gab es bei uns im SKC mal was neues: einen Kino-Abend. Thematisch sollte es authentisch bei Kajak-Filmen bleiben.

Gemütlich eingerichtet und mit Popcorn und Getränken bewaffnet (wie im echten Kino eben) ging es mit dem ersten Film zum traditionellen Kajakbau in Kanada los und wie die First Nation sich dort durch das Handwerk wieder mit ihren Traditionen verbinden.

Danach haben wir zwei Kajaker begleitet, die im Film "Paddle to Seattle" über 1000km in selbst gebauten Seekajaks von Alaksa nach Seattle gepaddelt sind.

Einen Blick in die Welt des Wildwassers gab uns der erste Teil einer Doku-Reihe in Chile ("Whitewater Documentary - Chile"). Eine Gruppe von Freunden aus Deutschland reist vom Norden in den Süden von Chile und nehmen unterwegs jedes Wildwasser mit das sie finden können.

Zum Schluss wurde es wieder ein wenig ruhiger im Gewässer. Im Film "1111 km - von süß zu salzig" begleiten wir einen Paddler auf seiner herausfordernden Reise auf dem SUP von Konstanz am Bodensee bis in die Nordsee... In 23 Tagen!

Wieder Mal ein geselliger Abend im SKC mit Blicken in andere Paddel-Kategorien!

Vielen Dank an alle die dabei waren und uns fleißig mit Snacks versorgt haben.

PS: Alle Filme könnt ihr euch auf YouTube anschauen

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Sicherheitstraining am Bootshaus

02.-03. August 2025 · Bootshaus

Etwa ein Dutzend Mitglieder des SKC hatten sich für das Sicherheitstraining am Bootshaus für
Samstag, den 2. August, angemeldet.
 
Als man sich um 14 Uhr traf, warnte der Deutsche Wetterdienst vor Gewitter. Deshalb ging es
nicht aufs Wasser, stattdessen bereitete man die Übungen theoretisch vor. Der Praxisteil wurde
einvernehmlich auf Sonntagmorgen um 9 Uhr verlegt.
 
Der Sommer grüßte dann in diversen Grautönen und leichtem Dauerregen, aber es sollte ja
sowieso ins Wasser gehen. Das Herzstück des Pogramms ist der nasse Ausstieg aus dem Kajak,
das Lenzen des Bootes und der Wiedereinstieg mit Partnerhilfe. Es wurde zudem ausprobiert,
wie man im Notfall einen Gekenterten ohne Boot, nachdem eventuell ein Wiedereinstieg
misslungen ist, in Richtung Land transportieren kann. Die enge Umklammerung der Bootsspitze
des Rettenden in Rückenlage erwies sich als einzige Chance.
 
Nach den Übungen sammelte die Gruppe Rückmeldungen zu den Aktionen, was für alle
Beteiligten sehr interessant war. Hier einige Aspekte:
Das Kentern und Wiederaufdrehen direkt vor dem Steg kam sehr gut an und wurde als
optimales "Warming-up" für den Ausstieg weiter draußen empfunden. Alternativ zu dem
Paralleleinstieg wurde der "Heel Hook" (Hackentrick) geübt, er wurde von den meisten
Übungen favorisiert. Das Bewegen im Wasser mit Trockenanzug und Schwimmweste war
ungewohnt; für die optimale Position im Moment des Wiedereinstiegs ist der Kraulbeinschlag
unabdingbar. Eine Teilnehmerin vermerkte, dass sie überrascht war, wie gut die
Rettungsmethoden klappen. Das vorherige Anschauen von Videos hatte sie zweifeln lassen.
Knappe und klare Instruktionen hatten ihr sehr geholfen.

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