SKC - Schleswiger Kanuclub Haithabu

Pressespiegel

Hier findet Ihr die archivierten Presseartikel über den Kanu-Club.

 


 

 

Kanuten holen ersten Platz

Schleswiger Nachrichten 13.11.2019

Schleswig / sn

 

 

Ehrenamtspreis 2019 für SKC-Vorstandsmitglieder

Schleswiger Nachrichten 08.11.2019

Schleswig / Christina Weiss

 

 

Ehrenamtspreis 2019 des KSV

KSV SL-FL Newsletter November 2019 - 07.11.2019

 

Quelle: https://www.ksvsl-fl.de/bilder?tx_scsgallery_pi1%5Baction%5D=show&tx_scsgallery_pi1%5Bcontroller%5D=Gallery&tx_scsgallery_pi1%5Bgallery%5D=19&cHash=438a15d6136e0c7eed28e46b6b584ba1
Quelle: https://www.ksvsl-fl.de/news/artikel/ehrenamtspreis-2019

 

 

Schleswiger Kanuten feiern Sommerfest

KSV SL-FL Newsletter September 2019 - 09.09.2019

Quelle: https://www.ksvsl-fl.de/news/artikel/schleswiger-kanuten-feiern-sommerfest

 

 

Wettkampf im Stehen

Schleswiger Nachrichten 14.05.2019

Schleswig / sn

Wettkampf im Stehen

„Wir können es auch im Stehen“ – unter diesem Motto trainieren derzeit sechs Paddler des Schleswiger Kanu-Clubs „Haithabu“ auf einem Stand-up-Paddel-Board (SUP) von knapp sieben Metern Länge. Das Team bereitet sich auf das SUP-Rennen bei den diesjährigen Heringstagen in Kappeln vor, bei dem um die Klappbrücke direkt am Hafen gepaddelt werden muss.

Für das erste Training waren die Wetterbedingungen mit relativ wenig Wind perfekt, so dass das Board in Ruhe getestet werden konnte. Denn das SUP muss von insgesamt vier Leuten gleichzeitig gepaddelt werden. „Das ist schon nochmal eine andere Hausnummer, als wenn man alleine auf einem kleinen Board steht. Hier muss man seine Paddelschläge genau aufeinander abstimmen“, sagt Hendrik Jaron, der Steuermann der Truppe. „Keiner weiß warum, aber es ist niemand ins Wasser gefallen“, fügt Ulf Engels an.

Bis zum Rennen am 1. Juni wollen die Schleswiger Kanuten nochmal mit dem Vier-Personen-Board aufs Wasser. Bei dem Spaß-Rennen in Kappeln werden vermutlich insgesamt 32 Teams ins Rennen gehen.

 

FOTO: ACHHAMMER
Die Kanuten mit ihrem sieben Meter langen Stand-up-Paddel-Board, mit dem sie in Kappeln ins Rennen gehen.

 

 

Kanuten bekennen sich zu Vielfalt und Toleranz

FOTO: ACHHAMMER
Der Vorstand des Kanu-Clubs "Haithabu" um seinen Vorsitzenden Lars Werner (2.v.l.)

Schleswiger Nachrichten 10.04.2019

Schleswig / sn

Kanuten bekennen sich zu Vielfalt und Toleranz

Der Schleswiger Kanu-Club „Haithabu“ hat sich bei seiner Jahreshauptversammlung ausdrücklich zu Vielfalt und Toleranz bekannt. Ein entsprechender Passus wurde in der Vereinssatzung verankert. Mit dieser Positionierung sei ein wichtiger Beitrag geleistet worden, um sich aktiv für demokratische Werte und gegen jegliche Form von Diskriminierung im Sport zu positionieren, sagte Vereinsvorsitzender Lars Werner.

Für gleich vier Vorstandsmitglieder endete 2019 gemäß Satzung die Amtszeit. Große Änderungen gab es bei den Wahlen jedoch nicht. So wurden die zweite Vorsitzende Doris Dibbern, Wandersportwartin Meike Hauschildt und Schriftwartin Tanja Busch für jeweils weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Lediglich Melanie Nissen stand nicht für eine Wiederwahl als Pressewartin zur Verfügung. Sie wurde mit einem großen Dankeschön aus ihrem Amt entlassen. Sie hat in ihrer Amtszeit unter anderem die Vereinszeitung „Paddelblatt“ neu aufleben lassen.

Zu ihrer Nachfolgerin wurde Barbara Achhammer gewählt. Sie ist seit vier Jahren Vereinsmitglied und hatte vorher das Amt der stellvertretenden Jugendwartin inne. Als zweiter Jugendwart wurde nun Eike Tessars vorgestellt. Er ist seit gut neun Jahren im Verein und hat sich auch vorher aktiv in der Jugendgruppe engagiert.

Neben der vereinsinternen Auszeichnung „Paddler des Jahres“ wurden auch dieses Jahr wieder viele Mitglieder mit der Silbernen oder Goldenen Ehrennadel für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft oder ihr Engagement für den Verein ausgezeichnet. Besonderer Dank galt Uwe Montag für die Arbeit, die er seit Jahren in den Verein und das Vereinsleben steckt. Ausgezeichnet wurde er für seine Verdienste mit der Goldenen Ehrennadel.

Der SKC konnte sich durch die hohe Beteiligung der eingereichten Fahrtenbücher beim Wanderfahrerwettbewerb 2018 des Landes-Kanu-Verband erneut steigern und mit Erreichen des zweiten Platzes das vorherige Ergebnis (3. Platz 2017) noch einmal toppen. Der Anteil von Frauen und Männern ist bei 304 Mitgliedern ausgewogen. Die meisten erpaddelten Kilometer konnte Christa Müller vorweisen. Sie wurde mit insgesamt 2344 Kilometern „Schrubberin des Jahres“.

 


 

 

Raus auf die Schlei

Schleswiger Nachrichten 19.07.2018

Schleswig / Jan C. Weck

Raus auf die Schlei

Der Schleswiger Kanu-Club „Haithabu“ lädt dazu ein, die Region aus einer anderen Perspektive zu erleben

Manche Tage auf dem Wasser bleiben in Erinnerung. Am Zweiten Weihnachtstag vorigen Jahres war Eike Tessars wieder einmal in seinem Kajak unterwegs. Gemeinsam mit zwei weiteren erfahrenen Paddlern querte er die große Breite der Schlei. Dort, wo das Gewässer einem weiten See ähnelt, frischte der Wind ganz besonders auf. Mit Stärke 8 trieb er tückische Wellen vor sich her. Natürlich war es auch bitterkalt. Aber trotz und vielleicht gerade wegen des rauen Wetters wollte Eike Tessars in diesem Moment genau dort sein. „Wir waren mitten in der Natur, fast schon ein Teil davon. Und in unseren Booten haben wir uns sicher gefühlt. Das war einfach toll“, erzählt er.

Nähe zur Natur

Tessars ist seit 2009 mit dabei im Schleswiger Kanu-Club „Haithabu“, dessen Bootshaus am Luisenbad direkt an der Schlei liegt. Seine Begeisterung für den Kanusport teilt er mit allen langjährigen Paddlern des Vereins. Immer spielt dabei die Nähe zur Natur eine wichtige Rolle. „Im Kajak tritt man einen Schritt zurück aus der motorisierten Welt, wo alles an einem vorbeirauscht. Man kann die Ruhe genießen“, sagt etwa der Sportwart Matthias de Vries. Jede Welle, jede Bewegung des Bootes gehe unmittelbar in den eigenen Körper über. Er ist schon vor vielen Jahren zu seinem Sport gekommen, hat lange Gepäcktouren unternommen, von denen er erst Wochen später zurückkehrte. „Dabei war man dem Wetter ausgeliefert. Gleichzeitig war ich aber völlig autark und konnte mich frei bewegen“, so de Vries. Aber auch dem Rennsport kann er einiges abgewinnen. „Da geht es um die Beherrschung von sehr wendigen und instabilen Kajaks und um die körperliche Herausforderung“, sagt er. Die zu meistern, steigere auch das Selbstbewusstsein.

Die 2. Vorsitzende Doris Dibbern kann auf mittlerweile fast 50 Jahre Erfahrung als Paddlerin zurückblicken. Als sie 1971 als junge Frau zum Kanu-Club kam, fiel ihr die ausgeprägte Kameradschaft unter den Sportlern auf. „Alle sozialen Schichten waren vertreten und jeder half dem anderen. Männer und Frauen waren gleichberechtigt. Das war schon alles andere als selbstverständlich. Hier habe ich auch Anerkennung bekommen“, erinnert sich Dibbern. Bis heute habe sich diese „Ethik der Hilfsbereitschaft“ gehalten. Der Umgangston der verschiedenen Trainingsgruppen auf dem Wasser sei immer ein herzlicher.

Abwechslungsreich

Eike Tessars ist jede Woche mit seiner Jugendgruppe auf dem Wasser. Anfänger lernen zunächst die Grundlagen, dazu gehören neben dem sicheren Manövrieren auch das Durchtauchen und der schnelle Ausstieg aus einem gekenterten Kajak. Auch Respekt vor dem Wetter wird vermittelt. „Manchmal sagen wir den Leuten auch, bei diesem Wind fahren wir nicht raus. Das bringt heute nichts“, berichtet Dibbern. Viele seien davon anfangs überrascht. An Tagen bei ungemütlichem Wetter bleiben die Gruppen häufig ganz in der Nähe des Bootshauses, bei guten Bedingungen, wie sie in den vergangenen Tagen herrschten, werden aber auch weitere Touren unternommen. Langweilig werde das hier nie, so Dibbern. Die Schlei ist schließlich eines der schönsten und abwechslungsreichsten Paddelreviere überhaupt. Wer den Kanusport kennenlernen möchte, könne jederzeit eine der Trainingsgruppen besuchen. Jugendliche sollten mindestens zehn Jahre alt sein.

> Weitere Infos im Internet: www.schleswiger-kanuclub.de

 


 

 

Die Paddelfreunde von der Seine

Schleswiger Nachrichten 12.05.2018

Schleswig / fri

Die Paddelfreunde von der Seine

Kanuten aus Schleswigs französischer Partnerstadt Mantes-la-Jolie sind zurzeit zu Gast an der Schlei

Es sei die gelebte Völkerfreundschaft, die Lars Werner als Vorsitzender des Schleswiger Kanu-Clubs „Haithabu“ schätzt. Seit inzwischen 60 Jahren besteht nun schon die Städtefreundschaft zwischen Schleswig, London Borough of Hillingdon in England sowie Mantes-la-Jolie in der Nähe von Paris. Und seit 35 Jahren besuchen sich die Kanuten aus Schleswig und Frankreich gegenseitig im zweijährigen Rhythmus und paddeln gemeinsam auf der Seine oder Schlei. „Es haben sich dabei Menschen kennen gelernt, die ohne den Kontakt zwischen unseren Städten wahrscheinlich nie zusammengekommen wären“, ist Karsten Reimer als Vertreter der Stadt überzeugt, der gestern nun zehn Gäste aus Mantes-la-Jolie im Ständesaal des Rathauses begrüßte.

Einer, der von Beginn an beim Kanuten-Austausch dabei war, ist Laurie Bouteiller (56). Als langjähriger Trainer seiner Kanusport-Sparte in Frankreich ist er begeistert und stolz auf die engen Beziehungen nach Norddeutschland. „Es ist eine sehr gute Sache, hier zu sein. Es gibt nicht viele Sportclubs, die so eine lange Freundschaft pflegen“, sagte er.

Dabei stehen die sportlichen Aktivitäten genauso im Fokus wie das kulturelle Programm mit den Gastfamilien. Die Kanuten kamen bereits in den Genuss einer Stadtführung durch Schleswig, ein Ausflug nach Kiel folgt. „Wir freuen uns auf viel Spaß, ein gutes Miteinander und natürlich gemeinsames Paddeln“, meinte Werner abschließend.

 


 

 

FOTO: WOLLESEN

Die Jugendgruppe des Schleswiger Kanu-Club, SKC, "Haithabu" e.V. stellt sich vor:

FJORD & SCHLEI maritim 04/2018

59. Ausgabe, 11. Jahrgang

Die Jugendgruppe des Schleswiger Kanu-Club, SKC, "Haithabu" e.V. stellt sich vor:

"Die Eskimorolle kann jede/r – zumindest zu 180 Grad" Unter diesem Motto stehen unsere regelmäßigen Jugendgruppenstunden im Sommer. Denn am „sich-gegenseitig-Kentern“ haben unsere Jugendlichen besonders viel Spaß. Bei uns steht nämlich nicht die Leistung an erster Stelle, sondern der Spaß in der Gruppe und die Freude am Sport. Dadurch können bereits unsere Kleinsten ohne Leistungsdruck schnell das sichere Beherrschen des Kajaks bei verschiedensten Wetterbedingungen sowie die letzten 180 Grad der Eskimorolle lernen.

Zwischen den Frühjahr- und den Herbstferien treffen wir uns regelmäßig freitags an unserem Bootshaus, um gemeinsam paddeln zu gehen. Außerdem nehmen wir an verschiedenen Veranstaltungen der Erwachsenen des SKC und der Landeskanujugend teil, wie beispielsweise An- oder Abpaddeln, Pfingstfahrt, Zeltlager oder diverse andere landesweite Paddelevents.

Damit unsere Jugendlichen aber keine Schwimmhäute entwickeln, sind wir auch zu Land unterwegs. Im Sommer gehen wir zum Beispiel Wandern, fahren Fahrrad, Grillen gemeinsam, veranstalten Aktionstage oder schwingen uns im Hochseilgarten in die Luft. Alles nach der Devise „alles kann, nichts muss.“

Wer nun denkt, Kajakfahren sei nur „Seniorenkram“ oder eine Jugendgruppe im Paddelsport sei nur im Sommer aktiv, hat weit gefehlt. Denn im Winter haben wir ebenso volles Programm: vom Kentertraining in der Schwimmhalle, Basteln, Bootshausübernachtungen mit Nachtwanderung, Schwimmbadbesuche bis hin zum regelmäßigen Hallensport (mit den Senioren :-D) ist für jede/n etwas dabei.

Und wer jetzt noch nicht überzeugt ist – selbst-gebackenen Kuchen gibt es auch fast jede Woche! Weitere Infos: www.schleswiger-kanuclub.de oder ihr schreibt uns eine Mail an jugend@schleswiger-kanuclub.de. Schaut vorbei und überzeugt euch selbst!

Die Jugendwarte des SKC, Babsi und Hendrik

„Von 10 bis 22 Jahren sind alle Altersgruppen in unserer ca. 25-köpfigen Jugendgruppe vertreten. Die Mädels übernehmen langsam aber zielstrebig die Überhand ;-). Langeweile kommt bei uns also nie auf! Jede/r Schwimmer/in ab 10 Jahren ist herzlich willkommen!“

 
Alle Fotos: Jugendabteilung SKC

 

 

„Tu‘, was du kannst, und noch einen Schritt mehr“

Schleswiger Nachrichten 09.11.2017

Schleswig / Claudia Kleimann-Balke

"Tu', was du kannst, und noch einen Schritt mehr"

Para-Kanut Jochen Ebner auf der Marathondistanz

„Es ist mit der Hippotherapie zu vergleichen“, erklärt Jochen Ebner, „dabei muss der Patient die Schwingungen des Pferdes auszubalancieren. In einem Kajak ist es genauso, nur dass sich dort die Wellen auf den Fahrer übertragen.“ Die Impulse wirken auf den menschlichen Körper und trainieren Gleichgewicht und Stützapparat. Im Grunde spielt es keine Rolle, ob sie von den Bewegungen eines Pferdes oder den Wellen ausgelöst werden. Unfallkliniken machen sich dieses Prinzip bei der Rehabilitation zunutze und setzten in der Physiotherapie Kajaks ein – so wie bei Jochen Ebner, der im Jahr 2001 nach einem schweren Sturz von der Leiter mit einer Querschnittslähmung eingeliefert wurde.

Dass seine Reha zum Teil im Kajak stattfinden sollte, war für ihn das sprichwörtliche Glück im Unglück. „Ich habe einige Jahre als Software-Ingenieur in Detroit gearbeitet, „dort habe ich das Paddeln gelernt. Eine gute Ausgangslage.“ Trotz seiner Erfahrung waren die ersten Versuche vor allem eines – wackelig. „Es war gruselig und ich haben mich drei Monate lang nicht vom Ufer des Ratzeburger Sees weggetraut“, schmunzelt der 62-Jährige aus Sieseby an der Schlei. Paddler ohne Handicap gleichen den Wellengang unter anderem mit den Beinen aus. Jochen Ebner musste nun lernen stattdessen mit dem Rumpf gegenzusteuern. Das ist nicht ganz einfach und braucht viel Übung. Er übte, bis es funktionierte und er sich nicht mehr nur bei Sonnenschein und Flaute auf das Wasser wagte, sondern auch bei Wind und Wetter.

Sein Radius wuchs und wurde zur Langstrecke. „Beim Bodensee-Marathon merkte ich, dass ich trotz meines Trainings nicht schneller werden würde. Ich brauchte einen Trainer“, erzählt er. Den fand er in Matthias de Vries, der im Schleswiger Kanu-Club Haithabu seit viele Jahren ehrenamtlich verschiedene Alters- und Leistungsklassen trainiert. „Jochen war an de Punkt angekommen, an dem man mit reinem Konditionstraining nicht mehr schneller wird“, erklärt Matthias de Vries, „wir mussten an der Technik arbeiten.“ Einmal in der Woche trainieren die Beiden seitdem. Matthias de Vries beobachtet, korrigiert, gibt seine Erfahrungen weiter und arbeitet Trainingsprogramme aus.

Jochen Ebner fährt ein Para-Kanu-Rennboot vom Typ Viper. Für den Laien auf den ersten Blick ein schnittiges Boot. „Aber ich benötige einen speziellen Sitz und der benötigt mehr Platz. Deshalb ist ein Para-Kanu breiter, als ein herkömmliches Boot. In Sachen Geschwindigkeit ist das ein Nachteil.“ Außerdem hat so ein Para-Kanu eine Steuerung, die über einen Seilzugsystem funktioniert. Eine Steuerung zwischen den Füßen lässt sie deutlich leichter bedienen und man muss nicht bei jedem Lenken das Paddel aus der Hand legen. Steuerung und Bootsform sind für den Schwerathleten zwar deutliche Nachteile, sie halten ihn aber nicht davon ab, Rennen mitzufahren. Wie kürzlich die 73 Kilometerlange Tour de Gudenaa durch Dänemark, eine der renommiertesten Veranstaltungen im Kanusport. Längst geht es ihm bei diesen Rennen nicht mehr um das bloße Durchhalten und Ankommen. „Ich habe Ehrgeiz entwickelt und will schneller werden. Anderen zeigen, dass ich es kann. Ich will meinen Platz im Feld finden und nicht nur im Mittelfeld mitpaddeln.“ Das bedeutet auch, dass er manchmal an der Leistungsgrenze knabbert und nach so einem Rennen kaum aus dem Boot kommt. Total verausgabt – aber glücklich. Auf der Langstrecke fährt er reguläre Rennen mit, denn im Kanusport gibt es lediglich eine Paradistanz, den 200 Meter Sprint.

Ein Sportler stellt seinen Rollstuhl am Steg ab und lässt damit auch seine Behinderung hinter sich, das ist leider nur eine Illusion von Menschen ohne Handicap. „Natürlich ist meine Behinderung auch im Kajak deutlich zu spüren“, beschreibt er, „zum Beispiel dann, wenn auf der Strecke Hindernisse, sogenannte Passagen, eingebaut sind. Dann muss ich raus aus dem Boot, das Hindernis überqueren und dahinter wieder einsteigen. Fahrer ohne Handicap kostet das etwa drei Minuten, mich eine Viertelstunde.“ In der Wertung wird das nicht berücksichtigt. Dennoch bedeuten die Rennen auch ein Stück Normalität. „Im Kajak verliere ich meinen exklusiven Status und ich genieße es, beim Massenstart in der Menge unterzutauchen, ein Stück normal zu sein. Auf der anderen Seite bin ich stolz auf die Leistungen, die ich im Rollstuhl täglich erbringe. Das kann er auch sein, denn während seine Mitstreiter lässig ihre Boote geschultert ins Wasser bekommen, ist das für ihn echte Knochenarbeit. Er transportiert sein Kajak vom Autodach bis ins Wasser, steigt allein ein und aus. Bewältigt Passagen. Nur sein Rollstuhl wird dann für ihn zu den Ausstiegspunkten gebracht. „Hilfe gibt es immer. Bei Rennen und besonders in meinem Verein. Das ist großartig“, betont er. Wenn er nicht auf dem Wasser ist, ist er mit seinem Outdoor-Rollstuhl auf Feld- und Waldwege unterwegs, begleitet von seinen drei Hunden. „Nach meinem Unfall hatte ich ein Ziel: Mobil werden. Ich wollte alles lernen“, erinnert er sich. Das hat er geschafft. Sein Sport hat ein gutes Stück dazu beigetragen. Er bietet einen Ausgleich zur täglichen, immer präsenten Symmetrie des Rollstuhls, die ihn zu starren Bewegungsabläufen zwingt. Im Kajak ist alles in Bewegung und die diagonale Streckung beim Paddeln ist dazu der perfekte Ausgleich. „Das ist kaum zu schlagen. Etwas Besseres für das Training von Gleichgewicht und Stabilisierung der stützenden Muskulatur gibt es kaum.“

An Technik und Kondition will Jochen Ebner weiterarbeiten. Schritt für Schritt, oder besser Kilometer für Kilometer. Sein Ziel, besser und schneller zu werden, hat er dabei immer im Auge. „Ich habe den Anspruch die Landesmeisterschaften mitzufahren“, verrät er.

Dass er auch dieses Ziel erreicht, scheint bei diesem Antrieb und dieser Motivation durchaus realistisch zu sein.

 


 

 

Einmal um die ganze Welt...

Moin Moin 28.06.2017

Schleswig / ckb

Einmal um die ganze Welt...

„Das Globusabzeichen ist der Traum eines jeden aktiven Paddlers“, erzählt Otto Kaufhold, „und ich habe es nun auch geschafft.“ Seine Freunde und Begleiter des Schleswiger Kanu-Clubs Haithabu e.V. bereitete ihm eine große Freude, als sie ihm mitten auf dem Kirmessee in Masuren einen Blumenstrauß überreichten. Exakt an diesem Punkt hatte er 40.000 km gepaddelt – einmal um die ganze Welt.

Otto Kaufhold paddelt schon fast sein ganzes Leben lang. Bereits 1958 ist er in seinen Kanu-Verein eingetreten und hat seit dem, mit kurzen Unterbrechungen, gepaddelt. Dabei hat er schon jede Menge Abzeichen abgeräumt. Das Globusabzeichen hat jedoch einen besonderen Stellenwert. „Es ist die höchste Auszeichnung im Wandersport“, erklärt er. Verliehen wird sie durch den Deutschen Kanu-Verband. Die erforderlichen 40.000 Paddelkilometer hat Otto Kaufhold gewissenhaft in sein Fahrtenbuch geschrieben. Die eingetragenen Strecken werden jährlich durch den Landeskanuverband geprüft. Er paddelt übrigens nicht allein. „Meist begleitet mich meine Frau. Sie hat auch schon über 33.000 Kilometer gepaddelt“, erzählt er. Besonders genießen beide die Verbundenheit zur Natur, die nur ein Paddler erleben kann, denn sie sehen Tier- und Pflanzenwelt aus einer Perspektive, die Seglern oder Spaziergängern verborgen bleibt. „Man ist eng mit dem Wasser verbunden, kann Eisvögel und Biber beobachten.“

Viele seiner Paddeltouren führten ihn über die Donau – von der Quelle bis zum Schwarzen Meer. Hier entstand ein detaillierter Reiseführer, der vielen Kanuten als Begleiter gute Dienste erweist. Auch in Rhein, Weser, Werra, Fulda, in Masuren, Venedig und selbstverständlich in den heimatlichen Gewässern hat er gepaddelt. Seine Kenntnisse kommen gerade dem Deutschen Kanu-Verband zugute und helfen aktuell bei der Digitalisierung des elektronischen Fahrtenbuchs. Demnächst wird es das eFB auch als App geben. „Ich nehme meine Routen aber noch immer lieber eingeschweißt in Papierform mit ins Boot“, schmunzelt er, „das ist mir lieber.“ Solange es seine Gesundheit zulässt, wird Otto Kaufhold weiter auf den Gewässern dieser Erde unterwegs sein. Ein zweites Globusabzeichen wird er allerdings nicht bekommen – das gibt es nur einmal im Leben.

 


 

 

Kanu-Club zeichnet Dauerpaddler Otto Kaufhold aus

Schleswiger Nachrichten 23.03.2017

Schleswig / sn

Kanu-Club zeichnet Dauerpaddler Otto Kaufhold aus

Viele Ehrungen standen auf der Jahreshauptversammlung des Schleswiger Kanu-Clubs „Haithabu“ (SKC) an. Eine davon stach heraus: Otto Kaufhold wurde sozusagen für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der passionierte Kajakfahrer erhielt das „Globus“-Abzeichen. Der Deutsche Kanuverband verleiht es für 40 000 gepaddelte Kilometer. Das entspricht rechnerisch einer Strecke einmal um die ganze Erde. Ferner standen Wahlen auf der Tagesordnung. Die Amtszeit von vier Vorstandsmitgliedern lief aus. Der zweite Vorsitzende Uwe Montag und Schriftwartin Hiltraut Erichsen wurden für weitere zwei Jahre gewählt. Wanderwart Lars Werner und Pressewartin Rita Heide stellten sich nicht wieder zur Wahl. Zur neuen Wanderwartin wurde Meike Hauschildt und zur Pressewartin Melanie Nissen gekürt. Der SKC ist mit seinen rund 280 Mitgliedern der größte Kanusportverein in Schleswig-Holstein.

 


 

 

Kanu-Nachwuchs trainiert im warmen Wasser

FOTO: JARON

Schleswiger Nachrichten 20.02.2017

Schleswig / sn

Kanu-Nachwuchs trainiert im warmen Wasser

Nach getaner Arbeit guckten die Mitglieder der Jugendgruppe des Schleswiger kanu-Clubs entspannt in die Luft. Oben auf dem Fünf-Meter-Turm stand Jugendwart Hendrik Jaron und drückte auf den Auslöser. An diesem Sonnabend gehörte die Schleswiger Schwimmhalle für ein paar Stunden den Kanuten fast ganz allein. Im warmen Chlorwasser trafen sie sich zum Sicherheitstraining samt Kenter-Übungen. Neben dem Stützen, der Partner- und Alleinrettung wurde das Rollen, die sogenannte Eskimorolle, geübt. Außerdem wurde allerlei Blödsinn gemacht. Die Jugendlichen probierten sogar aus, ob sich die unsinkbaren Kajaks nicht doch irgendwie auf den Grund des Beckens drücken lassen. In vier Wochen, a Sonnabend, 18. März, um 20 Uhr geht das Training weiter. Nach dem offiziellen Vereins-Anpaddeln geht die Jugendgruppe am 28. April wieder raus auf die Schlei. „Allerdings sind die älteren Jugendlichen den ganzen Winter über mit mir draußen unterwegs“, sagt Hendrik Jaron.

 


 

 

Massenkentern im Hallenbad

Schleswiger Nachrichten 22.02.2016

Schleswig / Christina Weiß

Massenkentern im Hallenbad

Die "Eskimorolle" muss sitzen: 30 Paddler aus dem Schleswiger Kanuclub üben auch im Winter für den Ernstfall

Auch das Kentern will gelernt sein. Wer sich in einem Kanu sicher bewegen will, der sollte den Ernstfall proben. Nur wer die Kenter- oder „Eskimo“-Rolle beherrscht und sich mit dem Boot aus eigener Kraft wieder aufrichten kann oder die Hilfestellung eines weiteren Paddlers erhält, ist auf der sicheren Seite.

Regelmäßig trainieren die Paddler vom Schleswiger Kanu-Club „Haithabu“ (SKC) das Verhalten in Notfallsituationen. Im Sommer üben die Wassersportler auf der Schlei – im Winter geht’s ins warme Hallenbad. 20 auf Hochglanz polierte Kajaks und rundherum mehr als 30 Paddler tummelten sich am Sonnabend in den beiden Schwimmbecken der Schleswiger Schwimmhalle. Mittendrin im Trubel des Kentertrainings und Sicherheitsübungen behielten die Organisatoren Uli Eckert und Jan Montag den Überblick – und sie standen den Teams hilfreich zur Seite.

..............................

„Das Aussteigen muss man einfach üben. Es klappt nicht, wenn man es noch nie gemacht hat. Schon gar nicht im Notfall oder unter Panik.“
Uli Eckert
Schleswiger Kanu-Club

..............................

Geübt wurden nicht nur das Rollen, sondern auch verschiedene Techniken, nach einer Kenterung wieder ins Boot einzusteigen, auch wenn man keinen Grund mehr unter den Füßen hat. Das kostet Überwindung. Sich mit dem Kajak mit dem Kopf unter Wasser um 360 Grad zu drehen, ist nichts für Angsthasen. Augen und Mund geschlossen halten, Rücken flach nach hinten – und mit Hüftschwung durch das Wasser hinauf drücken. Funktioniert dies nicht, muss Plan B die Situation retten, dann muss der Paddler mit einer Vorwärtsrolle unter Wasser aus dem Boot aussteigen.

„Das muss im Notfall klappen, da gibt es keine zwei Meinungen“, sagt Uli Eckert. Deshalb sei das Sicherheitstraining und das bewusste Kentern so wichtig. „Das Aussteigen aus dem Boot muss man einfach üben, denn es klappt nicht, wenn man es noch nie gemacht hat. Schon gar nicht im Notfall oder unter Panik. Was auf der Treene kein Problem ist, sieht auf dem offenen Wasser, bei Wind und Welle für einen Paddler schon anders aus.“

Nicht nur für Neulinge sondern auch für „alte Hasen“ sei das Training überaus wichtig, schließlich können auch erfahrene Paddler kentern oder in Seenot geraten. Ängste vorm Kentern nehmen, Hemmschwellen überwinden, Vertrauen gewinnen, Teamwork stärken und für den Notfall gerüstet sein – das nahmen die Teilnehmer – neben dem Spaß am Wassersport – vom zweistündigen Training mit nach Hause. „Gerade für Anfänger bietet die Schwimmhalle ideale Voraussetzungen zum Üben. Toll, dass wir diese Möglichkeit haben. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagte Eckert.

 


 

 

Im Kajak einmal um die ganze Welt

Im Kajak um die Welt

Schleswiger Nachrichten 23.2.2011

Schleswig / sh:z

Im Kajak einmal um die ganze Welt

Beim Verbandstag des Landes-Kanu-Verbandes wurden mehrere Mitglieder des Schleswiger Kanu-Clubs (SKC) ausgezeichnet, allen voran Werner Mohr (auf dem Foto bei der Vogalonga, einer Veranstaltung in Venedig). Mohr erhielt das Globus-Abzeichen für insgesamt 41 399 gepaddelte Kilometer — eine Strecke, länger als einmal um den gesamten Globus.

 


 

 

Wind und Wasser

Ein Bericht über den Schleswiger Kanu-Club in dem Wassersport-Magazin Wind und Wasser:

www.wind-und-wasser.eu

 


 

 

Dänische Gäste dominieren Schlei-Regatta

Schlei-Regatta
Schleswiger Nachrichten 9.10.2010
Schleswig / sh:z

Dänische Gäste dominieren Schlei-Regatta

Die Gäste aus Skandinavien dominierten die vierte Schlei-Regatta des Schleswiger Kanu-Clubs. Zugelassen waren alle K1-Kajaks, die jedoch getrennt nach Leistungsklasse, Bootstyp und Alter der Kanuten gewertet wurden. 36 Kanuten waren aus aus Schleswig-Holstein, Berlin, Sonderburg und Kolding in Dänemark waren der Einladung des Schleswiger Rennsportwarts Matthias de Vries gefolgt.

Die Schlei präsentierte sich bei frischem Südostwind von ihrer raueren Seite, so dass die Strecke für die Schüler und Kinder kurzerhand in das ruhigere Wasser des Seglerhafens geführt wurde. Die Athleten der anderen Klassen mussten sich jedoch den Bedingungen stellen und hatten die zehn Kilometer lange Strecke vom SKC in das Selker Noor und zurück zu absolvieren.

Von Beginn an lieferten sich die Herren der Leistungsklasse ein spannendes Duell. Bis zur Wende an der Südspitze im Selker Noor lag Steffen Burkhardt von Blau Gelb Köpenick in aussichtsreicher erster Position, bedrängt von Peter Jensen, dem er sich letztendlich knapp geschlagen geben musste. Mit 44:26,8 Minuten wurde Jensen vom Koldinger Kajak Club Erster in der Leistungsklasse.

Die dänischen Nachbarn sind traditionell sehr stark im Kanusport, und so wunderte es nicht, dass die Sieger in den einzelnen Klassen überwiegend aus Skandinavien kamen. Die Fahne des Schleswiger Kanu-Clubs hielten Malena Ross und Kerstin Hansen hoch. Malena Ross beendete als Zweite in ihrer Klasse das Rennen. Kerstin Hansen schnupperte erstmals bei einer Regatta im Wanderboot Rennluft.

Der Präsident des Landeskanuverbandes, Günter Schöning, lobte bei der Siegerehrung die Qualität der Veranstaltung und hob hervor, dass vom Wanderpaddler bis zum Leistungssportler, vom Kind bis zum Senior, alle in diese Veranstaltung integriert waren und gemeinsam für den Paddelsport warben.


 

 

Rendsburger Kanuten in Schleswig erfolgreich

Rendsburger Nachrichten 8.10.2010
Rendsburg / Iz

Rendsburger Kanuten in Schleswig erfolgreich

Bei stürmischem Wetter fand am vorigen Sonnabend in Schleswig die 4. Schleiregatta statt. Vier Kanuten des Rendsburger Kanu Club ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, um zum Ende der Saison nochmal ein Langstreckenrennen zu absolvieren.

In der Schülerklasse, in der zwei Runden von insgesamt 1,5 km zurückgelegt werden musste, belegte Leon Sonntag souverän den 1. Platz in der Altersklasse Schüler B Jahrgang 1999. Nico Hirschfeld konnte sich in der Altersklasse Schüler B Jahrgang 1998 über einen 2. Rang hinter Janko Knabe vom EKN Neumünster freuen. Der Jahrgang Schüler B wurde zusammen gestartet, hier konnte Leon insgesamt den hervorragenden 2. Platz erreichen. Er musste sich nur mit zehn Sekunden Janko Knabe aus dem älteren Jahrgang geschlagen geben. Die anderen Paddler des älteren Jahrgangs ließ er hinter sich.

Auf der Langstrecke über 10 km wurde von der Jugend bis zur Altersklasse ein Massenrennen veranstaltet. Hier starteten Rennboote mit Touring- und Wanderbooten zusammen. Die Auswertung erfolgte dann getrennt nach Klassen und Bootstypen.

Alex Hirschfeld kam als 11. des gesamten Feldes ins Ziel. In der Altersklasse Jugend belegte er damit hinter Jakob Drews aus Kiel den 2. Platz. Jan Reger startete in der Touringklasse und wurde in der Altersklasse Zweiter hinter Kim Thorstedt vom Silkeborger Kajak Club.

 


 

 

Doris Dibbern bleibt an der Spitze des Schleswiger Kanu-Clubs

Schleswiger Nachrichten 13.03.2010
Schleswig / sn

Doris Dibbern bleibt an der Spitze des Schleswiger Kanu-Clubs

Die Mitglieder des Schleswiger Kanu-Clubs haben ihre Vorsitzende Doris Dibbern einstimmig im Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden außerdem der Rennsportwart Matthias de Vries und Bootshauswart Lasse Montag. Kassenwart Jochen Franck hat nicht mehr kandidiert, und von der Versammlung wurde Jens Halbensleben zu seinem Nachfolger gewählt. Außerdem bestätigte die Versammlung den neuen ersten Jugendwart Ole Harries in seinem Amt, der bereits zuvor in der Jugendvollversammlung gewählt worden ist.

Uwe Montag, der stellvertretend für die kurzfristig erkrankte erste Vorsitzende die Versammlung leitete, ehrte Wolfgang Pinz für 60-jährige und Klaus Lorenzen für 50-jährige Mitgliedschaft. Wanderwart Andreas Lange konnte in diesem Jahr 33 Paddler für Ihre Paddelleistung im Wettbewerb der Wanderfahrer auszeichnen, von denen einige jedes Jahr stattliche Kilometerzahlen im vierstelligen Bereich paddeln.

Nach einer Diskussion wurde mit großer Mehrheit die Anschaffung eines rund 2.500 Euro teuren Paddelergometers zum Training in der Winterzeit beschlossen. Dieses Gerät soll neben dem Krafttraining auch zur Technikschulung eingesetzt werden, so dass Anfänger bereits auf dem Trockenen mit der richtigen Paddeltechnik vertraut gemacht werden können. Begrüßt wurde von den anwesenden Mitgliedern die Entscheidung des Vorstandes, dem Förderverein Naturnaher Wasserwanderplatz Schleimünde beizutreten.

 


 

 

Schleswiger Kanuten verteidigen Spitzenplatz

Schleswiger Nachrichten 02.12.2009
Schleswig

Schleswiger Kanuten verteidigen Spitzenplatz

Der Schleswiger Kanu Club (SKC) hat seine Spitzenposition aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Im Wanderfahrer-Wettbewerb des Landes-Kanu-Verbandes belegte der SKC von 30 teilnehmenden Vereinen, die in Schleswig-Holstein Kanusport anbieten, mit 42.066 km Jahresleistung erneut den ersten Platz. Es folgten die Itzehoer Wasser-Wanderer mit 40.101 km auf dem zweiten und der Verein für Kanusport Lübeck mit 30 904 km auf dem dritten Platz. Die 80 beteiligten SKC-Mitglieder sind ca. 4.500 km mehr gepaddelt als in der vorigen Saison. Max Hester (67) ist im Landesvergleich der Herren mit 3570 gepaddelten Kilometern wieder der Schrubber des Jahres und damit bester Einzelpaddler im Wanderwettbewerb.

Bei diesem alljährlich stattfindenden Wettbewerb werden von den Wanderwarten der Vereine alle gepaddelten Kilometer anhand der persönlichen Fahrtenbücher gesammelt und an den Landes-Kanu-Verband gemeldet. Neben Touren auf der Schlei waren Schleswiger Paddler auf vielen Teilen der Nord- und Ostsee, sowie auf den Flüssen und Seen in Deutschland und dem benachbarten Ausland unterwegs.

 


 

 

Abpaddeln der Kanuten mit über 45 Booten

Schleswiger Nachrichten 15.10.2009 - Sport
Schleswig / sh:z

Abpaddeln der Kanuten mit über 45 Booten

Mit dem Abpaddeln hat der Schleswiger Kanuclub die Saison 2009 beendet. Nach einem gemeinsamen Essen fand die letzte Ausfahrt mit über 45 Booten auf der Schlei und den Nooren statt. Wanderwart Andreas Lange ist gespannt, ob die 37 000-Fahrten-Kilometer des Vorjahres getoppt werden können. Jetzt wird am Winterprogramm gearbeitet, zu dem auch das Kentertraining in der Schwimmhalle gehört.


 

 

Erfolgreiches Abpaddeln

Schleswiger Nachrichten 30.09.2009 - Schleswig
Schleswig / sn

Erfolgreiches Abpaddeln

Mit dem traditionellen „Abpaddeln“ hat der Kanuclub offiziell die Saison beendet. Nach einem gemeinsamen Essen fand die letzte Ausfahrt mit über 45 Booten auf der Schlei und den Nooren statt. In den nächsten Tagen wird Wanderwart Andreas Lange die Fahrtenbücher der einzelnen Mitglieder auswerten. Er hofft laut Mitteilung auf viele Fahrtenkilometer in dieser Saison, denn es gilt den ersten Platz in der Landeswertung des Kanuverbandes zu verteidigen. Im vergangenen Jahr kamen die Kanuten auf 37 000 Kilometer. Aber das Abpaddeln bedeutet nicht den „Winterschlaf“ für die Kanuten. Derzeit wird am Winterprogramm gearbeitet.


 

 

Neue Boote für die Jugendgruppe

Schleswiger Nachrichten – 26.05.2009
Schleswig / sh:z

Neue Boote für die Jugendgruppe

Schleswiger Kanu-Club weihte zum Frühlingsfest zudem neue Duschräume ein

Beim Frühlingsfest des Schleswiger Kanu-Clubs hat Vorsitzende Doris Dibbern drei neue Kajaks an die Jugendgruppe übergeben. In einem feierlichen Akt wurden die schnittigen Boote standesgemäß getauft und anschließend gleich von den Jugendlichen in der Schlei ausprobiert. Jeden Freitag ab 16.30 Uhr werden King Louie, Shir Khan und Kaa im Dienste der Paddeljugend stehen.

Die Anschaffung der Boote, die auch von kleineren Erwachsenen im Rahmen der Vereinsaktivitäten genutzt werden können, ist der erste Schritt zur Modernisierung der Vereinsflotte. Mit aktuellem Bootsmaterial soll die Vereinsarbeit unterstützt und es Paddelneulingen ermöglicht werden, den Kanusport kennenzulernen.

Ein weiterer Höhepunkt auf dem Frühlingsfest war die Einweihung der neuen Duschräume. Unter Federführung des 2. Vorsitzenden Uwe Montag wurde in den vergangenen Wochen emsig von den Handwerkern und einigen Vereinsmitgliedern an der dringend notwendigen Sanierung bzw. Erweiterung der Dusch- u. Umkleideräume gearbeitet.

Doris Dibbern dankte dem 2. Vorsitzenden und den anderen engagierten Vereinsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit. Anschließend durchtrennten die beiden Vorsitzenden das rote Absperrband und gaben die Duschräume frei. Montag ließ es sich als Planer und Bauleiter nicht nehmen, selbst die erste Dusche zu testen – wie es sich gehört, mit goldenen Bermudashorts bekleidet.

Nunmehr stehen den Kanuten zwei moderne, großzügige Umkleiden mit Dusche zur Verfügung, deren Umsetzung und Gestaltung von den Anwesenden einhellig gelobt wurde. Rund 22.000 Euro hat das vom Landessportverband bezuschusste Projekt gekostet.


 

 

Erfolgreiche Schleswiger Kanuten

Schleswiger Nachrichten 24.04.2009 – Sport
Schleswig / sh:z

Erfolgreiche Schleswiger Kanuten

Zwei erste Plätze erkämpften die Schleswiger Kanuten bei den norddeutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften im Kanu-Marathon von Schleswig-Holstein. Bei starkem Ostwind wurde die Regatta auf dem Einfelder See in Neumünster gestartet. In der Klasse der Kajak-Einer (AK B) dominierte Lutz Erichsen von Beginn an das Rennen und siegte souverän über die 19,5 km lange Distanz. Ebenfalls über 19,5 km fuhren Traute Groß und Matthias de Vries im Kajak-Zweier-Mixed auf den ersten Platz und waren dabei mit 1:48,48 Stunden schneller als so manches Herrengespann. Der für Kiel startende Schleswiger Henning Elbrecht erreichte in der Leistungsklasse der Herren über 32,5 km Platz zwei.