SKC - Schleswiger Kanu-Club Haithabu

Aktuelles

Schleswiger Kanu-Club Haithabu e.V.

Hier findest du aktuelle Informationen des Schleswiger-Kanu-Clubs.

 


 

Paddeln in der Übergangsphase

03.05.2020 (BA)

Nach der ab 4.Mai 2020 geltenden SARS CoV 2 - Bekämpfungsverordnung der Landesregierung (VO) kann das Gelände des SKC ab 4. Mai 2020 wieder von unseren Vereinsmitgliedern für Paddelaktivitäten genutzt werden. Dabei gibt es aber eine Reihe von Einschränkungen, die sich aus der VO selbst und den von DOSB und DKV aufgestellten Regelungen, auf die die VO verweist, ergeben und die unbedingt zu befolgen sind. Eine enstprechende E-Mail mit den geltenden Regelungen haben die Mitglieder erhalten und werden am Bootshaus ausgehängt.

Offizielle Vereinsveranstaltungen inklusive der regelmäßigen, im Sommerprogramm ausgewiesenen Paddeltreffs, finden bis auf Weiteres nicht statt.

Auch die Nutzung unserer DKV-Kanustation und damit einhergehende Übernachtungen sind aus aktuellem Anlass nicht möglich.

Bei Nachfragen wendet euch bitte an den Vorstand.

Passt weiterhin gut auf euch auf und bleibt gesund!

 


 

Wintersport 2019/2020: #stayfit im Winter

30.03.2020 (BA)

Damit alle Vereinsmitglieder auch über die Wintermonate fit bleiben und nicht allzu viel Winterspeck ansetzen, gab es wie jedes Jahr die Möglichkeit am wöchentlichen Wintersport teilzunehmen. Jeden Freitag um 19 Uhr trafen sich alle Vereinsmitglieder, die Lust auf Bewegung, Spiel & Spaß haben, an der Turnhalle der Wilhelminenschule. Seitdem Matthias nicht mehr für das Training verantwortlich ist, sondern Holger seinen Posten übernommen hat, hat sich auch etwas im Ablauf verändert. Wir starten jetzt immer mit einem Mini-Spiel, um uns danach durch Dehnen und Laufen richtig aufzuwärmen. Danach kommen wir zum Krafttraining, das aus vielen verschiedenen Übungen besteht. Mal bestimmt die nur Holger, manchmal darf auch jeder seine Lieblingsübung zeigen, die dann gemacht wird, und manchmal machen wir auch Zirkeltraining. Danach geht es zu den Spielen über. Jeder kann da etwas vorschlagen und es wird dann meist demokratisch abgestimmt. Meistens kommt da Rugby bei raus, doch zwischendurch lernt man auch neue Spiele kennen, wie zum Beispiel Werners legendäres Fußball-Spiel. Zum Schluss spielen wir dann Prellball oder auch Basketball auf der anderen Seite der Halle. Ganz neu haben wir auch das Spiel Ente, Ente, Gans für uns entdeckt. Dann wird es leider auch schon Zeit zu duschen und uns umzuziehen, meist zum Bedauern aller Teilnehmer. Um 21 Uhr sind wir dann fertig mit Sport, stehen draußen und alle sind platt. ( Auf jeden Fall sollten alle draußen sein, nur manchmal dauert es bei uns Mädchen auch ein wenig länger. Da wird dann aus einer Feierabend-Dusche ‘ne kleine Duschparty.)

Sportliche Grüße von euren Lieblings-Paddelblatt-”Bloggern” Freda & Victoria

 

Ich gehe zum Wintersport weil:

-        die Jugend mich mitmachen lässt

-        Jung & Alt zusammen Spaß haben beim Sport machen

-        Es unheimlich Spaß macht

-        Es sehr abwechslungsreich ist

-        Ich dort duschen gehe

-        Rugby das Beste ist!

 

Fotos:Barbara Achhammer  

(Für eine Vergrößerung bitte auf das erste Foto klicken)

 


 

Vereinsbetrieb ruht bis mindestens 19. April 2020

23.03.2020 (BA)

Der Vereinsbetrieb ruht derzeit zur Umsetzung der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Epidemie.

Bis mindestens 19. April 2020 finden keine Vereinsveranstaltungen statt.

 


 

Mitgliederhilfe (COVID-19)

19.03.2020 (BA)

Liebe Mitglieder,

wie ihr vielleicht bereits in den Schleswiger Nachrichten lesen konntet, formieren sich aktuell viele freiwillige Hilfsangebote, um sog. „Corona-Risikogruppen“ zu unterstützen.

In einem geselligen Verein wie unserem ist es selbstverständlich, dass sich Groß und Klein gegenseitig hilft. Auch in diesen schwierigen Zeiten möchten wir als Verein zusammenstehen und Solidarität zeigen, indem wir ein Hilfsangebot initiieren wollen.

Einige unserer Jugendlichen und jungen Erwachsenen möchten euch helfen und Einkäufe sowie Erledigungen im Alltag anbieten. Selbstverständlich müssen dabei auch alle Sicherheitsvorschriften und Hygienemaßnahmen eingehalten werden (siehe RKI).

Ihr befindet euch in Quarantäne und könnt daher nicht mehr einkaufen gehen oder mit eurem Hund spazieren gehen?

Ihr gehört aufgrund eures Alters oder bestimmter Vorerkrankungen zur sog. „Corona-Risikogruppe“, möchtet daher im Moment öffentliche Bereiche meiden und könnt folglich wichtige Dinge nicht mehr erledigen?

Dann meldet euch bitte per Mail oder Telefon an unsere Pressewartin und teilt uns mit, wie wir euch helfen und unterstützen können. Wir bringen euch dann mit unseren Helden und Heldinnen in Kontakt, sodass ihr weitere Details und den genauen Ablauf absprechen könnt.

Wenn ihr zu keiner der sog. „Corona-Risikogruppen“ gehört und auch gerne helfen möchtet, könnt ihr euch natürlich ebenfalls unter den oben angegebenen Kontaktdaten an uns wenden und wir nehmen euch in den Pool der Helfer und Helferinnen auf.

Durch solidarisches Handeln können wir diese schwierigen Zeiten zusammen bewältigen! Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle bereits jetzt unseren jungen Mitgliedern! Ihr macht deutlich, dass die junge Generation das Virus sehr wohl ernst nimmt und verantwortungsvoll handelt! Wir danken euch bereits jetzt für euer tolles Engagement!

Viele Grüße und bleibt gesund,

euer Vorstand

 


 

Absage der Füsinger Au Gemeinschaftsfahrt am 10. April

13.03.2020 (BA)

Das sich verbreitende "Corona"-Virus hat mittlerweile auch Auswirkungen auf den Sport und dieVereine. Auch wir als Vereine sind dazu aufgerufen, passende Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Deshalb haben wir im Vorstand die Entscheidung getroffen, dass die am 10. April (Karfreitag) geplante Verbandsfahrt auf der Füsinger Au nicht stattfinden wird. Dies gilt dann natürlich auch für die Vorabfahrt am 05. April. Damit folgen wir den Empfehlungen des DKV-Präsidiums, alle geplanten Gemeinschaftsfahrten zunächst bis einschließlich Ostermontag abzusagen.

Wir bedauern dies sehr, halten diese Maßnahme aber in Abwägung aller Umstände für nötig, um keine Personen einer unnötigen Gefahr auszusetzen.

Bei Fragen meldet euch bitte bei unseren Vorständen.

 


 

Spreewaldabzeichen

08.03.2020 (BA)

Seit Bestehen haben insgesamt 6.050 Paddler und Paddlerinnen versucht, die Voraussetzungen für das Spreewaldabzeichen zu erfüllen. Unsere Mitglieder Marichen & Otto Kaufhold haben das Spreewaldabzeichen in Gold nun bereits zum 14. bzw. 15. Mal erreicht. Eine tolle Leistung, gibt es dieses Abzeichen doch erst seit 25 Jahren. Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Hier könnt ihr weitere Informationen zum Spreewaldabzeichen lesen.

 


 

Redaktionsschluss für das Paddelblatt 1-2020

07.02.2020 (BA)

Für die Frühjahrsausgabe 2020 des Paddelblattes könnt ihr uns noch bis zum 11. März 2020 eure Berichte, Geschichten, Texte, Fotos & Erlebnisse an redaktion@schleswiger-kanuclub.de zukommen lassen oder ihr werft sie in den dafür vorgesehenen grünen Briefkasten im Bootshaus.

 


 

Paddelblätter druckfrisch eingetroffen!

13.11.2019 (BA)

Die aktuellen Paddelblätter der Ausgabe 2019-02 sind bereits druckfrisch bei der Redaktion eingetroffen! Nun geht's ans Eintüten und Versenden. Nächste Woche könnt ihr das Paddelblatt vermutlich schon aus euren Briefkästen fischen und fleißig darin schmökern. Wir freuen uns auf euer Feedback an redaktion@schleswiger-kanuclub.de!

 


 

Redaktionsschluss für das Paddelblatt

20.06.2019 (BA)

Für die Herbstausgabe 2019 des Paddelblattes könnt ihr uns noch bis zum 10. Oktober 2019 eure Berichte, Geschichten, Texte, Fotos & Erlebnisse an redaktion@schleswiger-kanuclub.de zukommen lassen oder ihr werft sie in den dafür vorgesehenen grünen Briefkasten im Bootshaus.

Ihr erleichtert uns im Übrigen die Arbeit, wenn ihr eure Texte & Fotos auch zeitnah bei uns einreicht und uns diese nicht erst kurz vor Redaktionsschluss zusendet. Zwinkernd

 


 

Jahreshauptversammlung 2019

06.04.2019 (BA)

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Schleswiger Kanu-Club „Haithabu“ e.V. wurde am 08. März 2019 durch den 1. Vorsitzenden Lars Werner pünktlich eröffnet.

Für vier Vorstandsmitglieder endete 2019 gemäß Satzung die Amtszeit. Große Änderungen gab es jedoch nicht. So wurden die 2. Vorsitzende Doris Dibbern, die Wandersportwartin Meike Hauschildt und die Schriftwartin Tanja Busch für weitere zwei Jahre bestätigt. Lediglich Melanie Nissen stand nicht für eine weitere Amtsperiode als Pressewartin zur Verfügung. Somit wählten die Mitglieder als neue Pressewartin Barbara Achhammer. Sie ist seit ca. vier Jahren Vereinsmitglied und hatte vorher das Amt der 2. Jugendwartin inne. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Melanie für ihr großes Engagement als Pressewartin. Sie hat beispielsweise die sehr lesenswerte Vereinszeitung „Paddelblatt“ mit bereits vier herausgegebenen Auflagen wieder neu aufleben lassen. Eine tolle Bereicherung für den gesamten Verein und eine großartige Möglichkeit für Mitglieder, die vielleicht nicht mehr so oft an Vereinsveranstaltungen teilnehmen oder ins Bootshaus kommen können. Als zweiter Jugendwart wurde Eike Tessars vorgestellt. Eike ist seit gut neun Jahren im Verein und hat sich auch vorher aktiv in der Jugendgruppe engagiert.

Neben der vereinsinternen Auszeichnung „Paddler des Jahres“ wurden auch dieses Jahr wieder viele Mitglieder mit der Silbernen oder Goldenen Ehrennadel für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft oder ihr Engagement für den Verein ausgezeichnet; diese reichten von 20 Jahren Vorstandstätigkeit bis hin zu 40, 50 und 60 Jahren Mitgliedschaft. Besonderer Dank gilt Uwe Montag für die viele Arbeit, die er seit Jahren in den Verein und das Vereinsleben steckt. Ausgezeichnet wurde er für seine besonderen Verdienste mit der Goldenen Ehrennadel. Bemerkenswert ist, dass sich der SKC durch die hohe Beteiligung der eingereichten Fahrtenbücher beim Wanderfahrerwettbewerb 2018 des Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. erneut steigern und mit Erreichen des 2. Platzes das vorherige Jahr (3. Platz in 2017) noch einmal toppen konnte. Dies spiegelt deutlich wider, mit welcher Begeisterung ein naturnaher Sport von Menschen allen Alters ausgeübt werden kann. Dass der Anteil von Frauen und Männern bei den insgesamt 304 Mitgliedern fast ausgewogen ist, hätte man bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung fast nicht glauben können; haben doch die Frauen im Verein, beispielsweise bei der Verleihung der Wanderfahrerabzeichen, den Hut aufgehabt. Den größten Anteil an den erpaddelten Kilometern des SKC hatte dieses Jahr ebenfalls eine Frau. Christa Müller wurde mit insgesamt 2344 Kilometern als „Schrubberin des Jahres“ ausgezeichnet. Eine wirklich außergewöhnlich tolle Leistung, die besonders erfreulich ist, gilt der Paddelsport doch eher als eine „Männerdomäne“.

Etwas mehr Zeit in Anspruch nahm die Beschlussfassung über Ordnungsänderungen ein, welche zwei Wochen vorher im Bootshaus zur Einsicht auslagen. Neben redaktionellen und weiteren Änderungen der Beitragsordnung stimmten die Mitglieder u.a. einer Anpassung bzw. leichten Erhöhung der Beiträge aufgrund steigender Fixkosten des Vereins zu. Eine Änderung gab es ebenfalls bei der privaten Nutzung des Bootshauses. Des Weiteren unterstützten die Mitglieder den Standpunkt des LSV-Präsidenten gegen jegliche Form von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, indem sie sich durch die Ergänzung eines entsprechenden Punktes in der Ordnung zu Vielfalt und Toleranz bekennen. In den letzten Jahren wurden einige Fälle von Rechtsextremismus und (Alltags-) Rassismus im Sport öffentlich. Mit der Positionierung des Vereins ist ein wichtiger Beitrag geleistet worden, dass sich hier aktiv für demokratische Werte und gegen jegliche Form von Diskriminierung im Sport stark gemacht wird.

 

Fotos: Meike Hauschildt, Melanie Nissen, Barbara Achhammer

(Für eine Vergrößerung bitte auf das erste Foto klicken)

 


 

Sonnige Stimmung trotz Regenwetter

10.02.2019 (BA)

Nach langer Zeit wurde es mal wieder Zeit für eine Bootshausübernachtung, die letzte war nämlich schon vier Monate her.

So trudelten wir alle nacheinander ab 16 Uhr am Freitag ins Bootshaus ein. Es wurde gemütlich beisammen gesessen, Tee getrunken und das Abendessen vorbereitet. Für Letzteres waren eher die beiden Jugendwarte verantwortlich. Es sollte Lasagne geben, wofür zwei neue Auflaufformen angeschafft wurden. Für unsere Vegetarier wurde sogar extra eine fleischlose Lasagne gemacht. Leider stellte es sich als etwas schwer heraus, die verschiedenen Lasagnen in einer Auflaufform zu backen. So mussten wir also selber kreativ werden. Es gestaltete sich als nicht ganz einfach, aber nach ein paar Versuchen und einer Prise Teamwork hatten wir zwei wunderschöne, mit viel Liebe selbstgemachte Formen aus Alufolie, wo die vegetarische Lasagne perfekt reinpasste.

Getreu dem Sprichwort “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” machten sich dann kurz vor 19 Uhr die meisten der Jugendlichen auf den Weg zum wöchentlichen Wintersport, wo wir viel Spaß beim Brennballspielen hatten.

Nach zwei anstrengenden Stunden Spiel & Spaß ging es dann wieder zurück ins Bootshaus, wo wir die Lasagne in den Ofen schoben und hungrig auf das Essen warteten. Während die Lasagne im Ofen backte, bauten wir unsere Betten auf, deckten den Tisch und überlegten uns, wie wir den Abend weiter verbringen sollten. Alle waren sich einig, dass wir unbedingt “Werwolf” (ein Rollenspiel) spielen wollten. Das Essen war aber endlich fertig, und so aßen wir erstmal unsere Lasagne, die Hendrik und Eike großartig zubereitet hatten. Nachdem wir den Tisch abgeräumt und sauber gemacht haben, wurde dann auch “Werwolf” gespielt. Da man sich bei dem Spiel aber nicht sehr viel bewegt, wurden wir auch ziemlich schnell müde und so gingen manche schon mal Zähne putzen oder zogen sich um. Kurz nach Mitternacht lagen dann die meisten in ihren Betten, oder waren auf dem Weg dorthin.

Normalerweise gehörte aber auch eine Nachtwanderung zu einer richtigen Bootshausübernachtung dazu. Nur war es leider ziemlich spät und draußen war Schietwetter. Richtige Norddeutsche hielt das aber nicht auf. So machten wir uns zu viert doch noch auf eine kleine Nachtwanderung. Vom SKC gingen wir an der Schlei entlang zur Wappen und wieder zurück. Nun waren auch wir ausgepowert, sodass es nicht lange dauerte bis wir, wie die anderen, zum Trommeln des Regens gegen die Fensterscheiben einschliefen, als wir in unseren Betten lagen.

Am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne geweckt, das Wetter sah schon viel besser aus. Laut dem Wetterbericht sollte es auch erst ab 14 Uhr regnen, sodass unsere geplante Wandertour stattfinden konnte. Dafür mussten wir uns aber erstmal stärken. Der Tradition getreu holten Eike und Dillon Brötchen bei Netto, während wir anderen aufstanden und schonmal unsere Betten zusammenpackten. Nach dem Frühstück wurde dann gefegt, gesaugt und gefeudelt was das Zeug hielt. Unsere Unordnung verschwand nämlich leider nicht von selbst.

Kurz nach 11 Uhr, als auch noch ein paar andere Jugendliche gekommen waren, die nicht mit übernachtet haben, machten wir uns auf den Weg Richtung Berender Redder. Dort angekommen machten wir eine Pause auf dem Wikinger Spielplatz. Ein schickes Gruppenfoto machten wir auch noch. Leider war es ziemlich nass, sodass wir nicht so viel rumklettern konnten. Nach der kleinen Pause wanderten wir zu Dillons Haus im Berender Redder, da wir noch Salami vom Frühstück übrig hatten, die er sehr gerne mochte und sonst schlecht geworden wäre. Da wir die ganze Zeit an der Straße längs gelaufen sind, beschlossen wir hinter dem Tierheim in den Galloway Park zu gehen. Nach einer Zeit kamen wir dann am Zaunkönigweg raus, wo Max sich von uns verabschiedete und Eike sich erstmal seine Regenjacke von zuhause abholte, da es angefangen hatte ein wenig zu nieseln. Dies stellte sich später als eine sehr gute Idee heraus. Es fing nämlich schon etwas vor 14 Uhr an ordentlich zu schütten und so mussten wir uns ziemlich beeilen zurück ins Bootshaus zu kommen. Dort angekommen zogen wir uns erstmal unsere nassen Klamotten aus und machten es uns mit etwas Punsch und Keksen gemütlich. Es hörte gar nicht mehr auf zu regnen, sodass wir schon etwas froh waren, dass der Regen erst gegen Ende unserer Wanderung eintraf.

Im Großen und Ganzen war es trotz des Regens ein schöner Tag, genauso wie die Bootshausübernachtung. Ich freue mich schon auf’s nächste Mal, was hoffentlich nicht erst in vier Monaten sein wird!

 

Text: Freda Riese

Fotos: Hendrik Jaron, Barbara Achhammer

(Für eine Vergrößerung bitte auf das erste Foto klicken)

 


 

Ein unvergesslicher Tag in St. Peter-Ording

18.12.2017 (BA)

Am Samstag, den 16.12.17, startete die dynamische Jugendgruppe frisch und munter um 10:00 Uhr mit der Winteraktion:

Ein Schwimmhallenbesuch in St. Peter-Ording!

Bei der Hinfahrt hatte Victoria Bekanntschaft mit Dillons Fuß gemacht (#eine unvergessliche Begegnung) und nur eins von drei Autos hat sich verfahren (Christian und Navi, läuft halt eben). In der Schwimmhalle angekommen stürmten wir auf zu den Rutschen. Wir hatten großes Glück, denn das Wetter spielte mit und so konnten wir die Anlagen draußen nutzen. Dazu gehörte auch die Wildwasserrutsche, in der es auch mit einigen von uns verursachten Staus wild zuging. Dies war die beliebteste Rutsche, danach kamen die Reifenrutsche und die schnelle Rutsche mit Falltür. Mittags stillten wir den kleinen Hunger mit gesunden Snacks (Pommes und Burger). Danach ließen wir uns von den Wellen im Wellenbecken mitreißen und im Babybecken konnten wir uns unserem Alter entsprechend verhalten (#Nilpferdrennen), während im Whirlpool ausgiebig relaxed wurde. Abends genossen wir im beheizten Außenbecken bei traumhaftem Wetter den Sonnenuntergang und den Ausblick auf die Nordsee. Danach begann der typisch norddeutsche Nieselregen und wir fuhren in neu zusammengestellten Fahrgemeinschaften zum SKC zurück (# Vici und der Fuß brauchten Abstand).

Im SKC ließen wir den Tag mit einer weihnachtlichen (alkoholfreien) Feuerzangenbowle ausklingen und trafen dabei auf die unglücklichen Seelen, die nicht mit uns in die Schwimmhalle konnten (#Wer hat denn bitte etwas Besseres vor als mit der Jugendgruppe zum Schwimmen zu fahren).

So ging auch dieser Abend zu schnell vorbei und mal wieder haben unsere beiden Jugendwarte eine tolle Winteraktion organisiert. Wie sollte es sonst sein? Und mit dieser Aktion gingen wir alle in die Ferien und die Jugendgruppe hat das Jahr 2017 durchgestanden, ohne ein Kind zu verlieren oder zu verstümmeln, was bei unserer bunten Truppe nicht selbstverständlich ist und extra erwähnt werden sollte (#Achtung Ironie). Deshalb wünschen wir uns, dass es genauso lustig weitergeht, und die nächste Winteraktion ein genauso guter Erfolg wird.

 

Text: Jennifer Elsässer

 


 

Wandertag der Jugendgruppe im Oktober 2017

03.10.2017 (BA)

Fröhlich schien die Sonne am Himmel und Wolken waren auch kaum welche zu sehen, als wir uns alle am Sonntag, den 1. Oktober, am Bootshaus trafen. Das typische Schleswig-Holstein Wetter hatte anscheinend extra für uns eine Ausnahme gemacht. Pünktlich um 10:15 Uhr gingen wir los. Wir wanderten an der Schlei entlang Richtung Schloss Gottorf, wo wir von der Schönheit des Schlosses so imponiert waren, dass wir uns glatt verliefen. Zum Glück bemerkte das unser aufmerksamer Jugendwart schnell und wir konnten frühzeitig auf den richtigen Weg zurückkehren.

Wir wanderten am Schloss vorbei und gingen eine Zeit lang an einer Straße Richtung “Hotel Waldschlösschen” entlang. Das wurde uns dann aber nach einer Zeit zu langweilig, sodass wir unsere Tour im Wald fortsetzten. Dank des Regens der vorherigen Tage war der Wald ziemlich rutschig und nass, welches uns aber eigentlich keine Probleme machte – bis wir nach ein paar Metern im Wald zu einem kleinen Bach kamen. Andere Leute wären jetzt umgekehrt, aber wir waren sportlich und balancierten auf einem Brett über den kleinen Bach. Diesen Trick wandten wir im Laufe des Tages noch öfters an, da der Wald ziemlich nass war. Aber eigentlich waren wir alle bestens ausgerüstet und ein bisschen Dreck und ein paar Spritzer gehörten nun mal dazu.

Als wir schon etwas länger durch den Wald gegangen waren, kamen wir mal wieder zu einem kleinen Bach. Da es vor ein paar Tagen sehr gestürmt hatte, lagen manchmal umgestürzte Bäume herum. Über diesem Bach lag ein sehr großer Baum. Er war von einem Hügel über den Bach gestürzt. Ein paar Leute versuchten über den Bach zu kommen, aber es gelang uns nicht wirklich. Es war zu nass und man rutschte ab. Außerdem war der Baumstamm sehr steil. Wenn man es aber geschafft hatte, wusste man nicht wirklich, wie man wieder zurückkommen sollte. Irgendwie schafften wir es aber trotzdem. Wir wanderten weiter und hatten unseren Spaß. Wir erzählten uns Witze und alberten herum. Alle waren gut gelaunt, schlechte Laune wäre bei so einer tollen Gruppe aber auch merkwürdig gewesen.

Als wir schon einen Großteil des Weges hinter uns hatten, machten wir eine Pause. Denn auch sportliche Leute wie wir brauchten mal eine Pause. In einer Hütte machten wir Halt und aßen unser mitgebrachtes Essen. Zum Glück wurde auch an Gummibärchen und Kekse gedacht.

Diese aßen wir aber nicht nur “normal”. Eike kam auf die glorreiche Idee, Kekse über Kopf im Schweinebaumeln zu essen. Ob das besser schmeckt, kann man nicht wirklich sagen, am besten man probiert es selber aus.

Sobald wir neue Energie getankt hatten, gingen wir weiter Richtung Barockgarten. Dort wurde ein Wettrennen veranstaltet. Die Strecke war einfach zu merken. Sie startete unter dem Globushaus, vor dem Herkulesteich. Dann ging es alle Treppen einmal hoch und wieder runter. Alle Teilnehmer meisterten das Rennen heldenhaft.

Ein Gruppenbild wurde auch noch gemacht.

Dann mussten wir uns leider auch schon auf den Rückweg machen. Wir gingen vorbei an Schloss Gottorf, wo wir Kastanien sammelten und eine kleine Kastanien-Schlacht veranstalteten. Sieger wurde leider unser Jugendwart. Aber früher oder später wird er das noch zurückbekommen. Zurück gingen wir wieder an der Schlei lang. Es war wunderbares Wetter und wir redeten über kommende Aktivitäten wie beispielsweise das Laterne basteln, auf die wir uns schon freuten.

Als wir am Bootshaus ankamen, waren wir alle ein bisschen erschöpft. Aber wir hatten alle unseren Spaß gehabt. Und das Wetter hat auch mitgespielt. Hoffentlich ist das das nächste Mal auch so!

 

Text: Freda Riese

Fotos: Hendrik Jaron, Barbara Achhammer

(Für eine Vergrößerung bitte auf das erste Foto klicken)

 


 

Die Sorge - nicht nur ein Fahrtenbericht

23.04.2017 (MH/AL)

Am 12. März 2017 trafen sich 8 PaddlerInnen des SKC zum von Andreas geplanten Winterpadddeln auf der Sorge. Nachdem die „Logistik“ des Autotransports erfolgt war, konnten wir gegen 11 Uhr an einem sonnigen, vorfrühligshaften Sonntag an der Eisenbahnbrücke zwischen Alt Duvenstedt und Owschlag komfortabel an einem Steg einsetzen.

Die Sorge verläuft hier zunächst durch Wiesen, ab Sorgwohld an Nadelwäldern vorbei in einer typischen Geestlandschaft. Die Sohlgleite in Sorgbrück erwies sich trotz niedrigem Wasserstand als gut fahrbar.

Anschließend paddelten wir durch ein sehr schönes Flusstal mit Mischwald rechts und links des Ufers bis Tetenhusen. Hier verändert sich die Landschaft. Die Sorge mäandert durch moorige Marschwiesen in vielen Kurven.

Ein Krautfang stellte das nächste Hindernis dar. Da wir dort sowieso Pause machen wollten, stiegen die meisten vorher aus, eine Unterquerung war aber durchaus möglich! Das Aussteigen erwies sich als wenig komfortabel: steiles Ufer und matschige Wiese wurden von einem Stacheldraht getrennt…

Die Pause verbrachten wir mangels Sitzgelegenheiten im Stehen, was nach dem Sitzen im Boot ja gar nicht so schlecht ist. Anschließend folgten noch knapp 5 kurvige Kilometer bevor wir bei Meggerdorf dem Verlauf der Neuen Sorge folgten. Die letzten knapp 4 km bis zur Sandschleuse vergingen bei leichtem Rückenwind trotz absoluter Geradlinigkeit wie im Flug. Insgesamt paddelten wir 22 km.

Der Rücktransport verlief dank des am Ziel abgestellten Trailers zügig.

Im Laufe des Tages tauchte die Frage auf, was es mit der „Alten“ bzw. „Neuen“ Sorge auf sich hätte. Da ein Verlauf der „Alten“ Sorge auch aus Landkarten nicht komplett zu rekonstruieren ist, habe ich versucht, die Entstehungsgeschichte zu ermitteln:

Die Sorge entspringt in den Hüttener Bergen als Boklunder Au, später Mühlenau. Ab der Zusammenführung mit dem Abfluss des Bistensees (Stente) heißt das Flüsschen dann „Sorge“.

Die Sorge durchquert die Geest und verlief im Übergang zur Marsch (bei Meggerdorf)  früher in einer riesengroßen Schleife (Sorgeschleife) zwischen den sog. Geestinseln und verband viele ehemalige Seen (Meggersee, Börmer See, Norderstapler See…) direkt oder durch Auen und Gräben miteinander. Hier gab es früher also sehr viel mehr Wasser!
Auch die Nordsee „versorgte“ über die Eider dieses Gebiet regelmäßig durch die Tide mit viel Wasser und bei Sturmflut gab es noch mehr.

Historisch befinden wir uns im beginnenden 17. Jahrhundert. Das Land gehörte überwiegend dem schleswigschen Fürstenhaus. Herzog Friedrich III ermöglichte zu dieser Zeit Holländern die Ansiedlung zwischen Eider und Treene, Friedrichstadt entstand. Unter den Holländern waren wasserbaukundige Männer, die 1623 einen Plan aufstellten, wie eine Trockenlegung der Sorgeniederung durchgeführt werden könnte. Insgesamt sollten 40 km² Fläche trocken gelegt werden, ein für damalige Verhältnisse schier unvorstellbares Unternehmen.

Schon im 15. Jahrhundert wurde der Erfder Damm gebaut, der gleichzeitig als Verkehrsweg zwischen den Geestinseln Erfde und Stapelholm diente.

1624 wurde dann größtenteils im Aushubbereich des Damms die Neue Sorge angelegt, die über die Sandschleuse in die Eider entwässert, das ist auch heute noch so. Mit dieser Umleitung der Sorge waren die Voraussetzungen für eine Nutzung des „Seengebietes“ gegeben. Die niedrigen Flächen wurden z.T. mit Deichen umgeben und mit Schöpfwerken versehen. Seit 1625 wurde der Börmer Koog so durch Windmühlen nach holländischem Vorbild entwässert, 1938 wurde das heutige elektrische Schöpfwerk Börm gebaut. Der Meggerkoog erhielt bereits 1835 eine dampfbetriebene Wasserpumpe, das jetzige Schöpfwerk Fünfmühlen wurde 1940 errichtet.

Beide Schöpfwerke pumpen das Wasser in die seit 1625 durch die Anlage der Neuen Sorge entlastete Alte Sorge. Über ebenfalls damals angelegt Schlote führte die Alte Sorge überschüssiges Wasser aus den Kögen über die Steinschleuse im Erfder Damm der Eider zu. 1914 wurde auch hier ein Schöpfwerk errichtet. Heute entwässern insgesamt 25 Schöpfwerke die Sorgeniederung in die Eider.

Bis dieses Entwässerungssystem funktionierte vergingen mehr als 300 Jahre. Vielfältige Hindernisse mussten überwunden werden:

  • Deichbrüche aufgrund der Unberechenbarkeit des Wasseraufkommens (von der Dürre bis zum Wolkenbruch, Schneeschmelze, Grundwasser, Sturmfluten)
  • Änderungen der Eigentums- und Besitzrechte (Punktuelles, zusammenhangloses Vorgehen, Verwendung minderwertiger Materialien, Vernachlässigung bereits erstellter Anlagen…)
  • Der 30-jährige Krieg
  • Naturkatastrophen (Sturmfluten führten zu Brüchen der Eiderdeiche)

Eine Besserung wurde durch  die 1702 erlassene „Sorckenkooges Deichordnung“ erreicht, in der im Wesentlichen die Landgewinnung durch Trockenlegung der Seen und Köge angelegt und als freie Ländereien aufgeteilt wurde. Dies hatte eine steigende Besiedlung zur Folge, was wiederum die Zahl der Leistungsträger erhöhte, die eigene Interessen an Sicherung und Erhaltung der Bewirtschaftungsflächen hatten.

So richtig funktioniert das gesamte Entwässerungssystem aber erst seit 1950, seitdem die Sandschleuse zum Schöpfwerk umgebaut wurde. Vorher gab es immer wieder große Probleme mit Überschwemmungen, da das Binnenwasser aus der Sorge bei hohen Wasserständen aus der Nordsee (Sturmfluten) infolge von Rückstau auf der Eider nicht mehr ablaufen konnte.

 

Text und Fotos: Meike Hauschildt

(Für eine Vergrößerung bitte auf das erste Foto klicken)

 


 

Jahreshauptversammlung 2017

bisheriger Vorstand des SKC Schleswig

19.03.2017 (MN/AL)

„Der Unterhaltungswert einer Jahreshauptversammlung ist nicht der, der das Paddeln bietet.“



Mit diesen Worten begrüßte die 1. Vorsitzende Doris Dibbern die zahlreich erschienenen Mitglieder des Schleswiger Kanu-Clubs „Haithabu“ e.V. zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 03. März 2017.


Trotz einer umfangreichen, aber vom Vorstand pflichtbewusst angesetzten Tagesordnung, in der u.a. Berichte verschiedener Vorstandsposten, Neuwahlen von Vorstandsmitgliedern sowie Danksagungen und zahlreiche Ehrungen enthalten waren, war die Jahreshauptversammlung doch keineswegs langweilig.


Für vier Vorstandsmitglieder endete 2017 gemäß Satzung die Amtszeit. So wurde der bisherige 2. Vorsitzende Uwe Montag und die Schriftwartin Hiltraut Erichsen erneut gewählt. Wanderwart Lars Werner und Pressewartin Rita Heide standen nicht für eine weitere Periode zur Verfügung. Somit wählten die Mitglieder als neue Wanderwartin Meike Hauschildt und für die Aufgaben des Pressewartes Melanie Nissen.


Auch in diesem Jahr wurden viele Mitglieder des SKC für ihre sportliche Leistung geehrt. Stellvertretend sei an dieser Stelle Otto Kaufholt erwähnt, der sozusagen für sein Lebenswerk im Kajaksport sein „Globus“-Abzeichen erhielt, welches vom Deutschen-Kanuverband für 40.000 gepaddelte Kilometer - also einmal um die ganze Welt - verliehen wird.


Bemerkenswert ist, dass es bei den Ehrungen keinen Altersschwerpunkt gab. So reichten die vielen Ehrungen über gepaddelte Kilometer im vierstelligen Bereich vom jugendlichen Alter bis zu unseren Senioren. Dies spiegelt deutlich wider, was für ein großes Zuhause der Paddelsport naturnahen Menschen mit Freude an Bewegung bietet. So darf sich der SKC glücklich schätzen, der mitgliederstärkste Kanusportverein in Schleswig-Holstein zu sein, in dem sich die Mitglieder so wohl fühlen, dass die Jahreshauptversammlung auch genutzt wurde, um drei von ihnen speziell für Ihre jahrzehntelange Treue zum Verein zu danken.


Nun kommt das Wohlfühlen in einem Verein nicht nur durch eine schöne Lage, praktische Räumlichkeiten und ein abwechslungsreiches Jahresprogramm. Zum einen bedürfen Grundstück und Vereinsräumlichkeiten stetiger Pflege und Wartung. Fahrten, Kurse und gemütliche Treffen funktionieren nur mit einer guten Organisation und zum Teil mit langer Planung. Zum anderen liegt es an jedem Mitglied selbst, durch Höflichkeit, Weitsicht und Mithilfe dazu beizutragen, dass es sich gut anfüllt, seine Freizeit im Verein zu verbringen.


So kann dieses Jahr aus der JHV vielleicht das Motto abgeleitet werden: „Jeder - hat - Verantwortung“.

 

Text und Fotos: Melanie Nissen

(Für eine Vergrößerung bitte auf das erste Foto klicken)